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Der "Gastaufnahmevertrag"


Auch bei der Bestellung von Ferienunterkünften ist an gesetzliche Regelungen zu denken. Die vom Gast veranlasste und vom Beherbergungsbetrieb angenommene Zimmerreservierung begründet zwischen beiden ein Vertragsverhältnis, den "Gastaufnahmevertrag". Auf die wichtigsten Punkte möchten wir Sie hinweisen:

  • Der Gastaufnahmevertrag ist abgeschlossen, sobald die Zimmerbestellung vom Beherbungsbetrieb angenommen ist.
  • Der Gastwirt (Hotelier/ Vermieter) ist verpflichtet, das reservierte Zimmer zur Verfügung zu stellen. Andernfalls hat er dem Gast Schadenersatz zu leisten.
  • Der Gast ist verpflichtet, den vereinbarten oder betriebsüblichen Zimmerpreis für die Vertragsdauer zu entrichten. Dies gilt auch, wenn das Zimmer nicht in Anspruch genommen wird. Bei Nichtinanspruchnahme sind die vom Gastwirt eingesparten Aufwendungen sowie die Einnahmen aus anderweitiger Vermietung des Zimmers anzurechenen.
  • Der Gastwirt ist nach Treu und Glauben gehalten, nicht in Anspruch genommene Zimmer nach Möglichkeit anderweitig zu vergeben.

Wir weisen hier auf die Möglichkeit hin, eine Reiserücktrittskostenversicherung abzuschließen.